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EVANGELISCHE KIRCHENGEMEINDE
DÜSSELDORF-OBERKASSEL

KINDERTAGESSTÄTTE WETTINER STRAßE 6
40545 DÜSSELDORF
Telefon 0211 / 57 98 36 * Leiterin: Edith Pfürtner


Liebe Eltern!

Sie interessieren sich für unsere Evangelische Kindertagesstätte Wettinerstraße 6.
Wir möchten Ihnen deshalb mit diesem Faltblatt einen ersten Einblick in unser Konzept ermöglichen.

Unsere dreigruppige Tageseinrichtung für Kinder wird von der Evangelischen Kirchengemeinde Oberkassel getragen.
Wir verstehen uns als lebendiger Teil unserer Kirchengemeinde.
Die christliche Botschaft wird den Kindern durch Geschichten aus der Bibel, Liedern und Gebete vermittelt. Noch wichtiger ist uns, dass es uns gelingt christliche Werte den Kindern im alltäglichen Miteinander nahe zubringen.

Veränderte Umwelt der Kinder und damit veränderte Bedürfnisse verlangt von uns eine entsprechende Flexibilität. Zum Beispiel wachsen Kinder oft ohne Geschwister auf. Sie haben in der Stadt kaum Möglichkeiten, sich spontan in altersgemischten Kleingruppen zu treffen.
Wir haben uns für eine erweiterte Altersmischung entschieden, da wir mit dieser neuen Struktur unser Ziel:
in Lebenszusarnmenhängen lernen am ehesten erreichen.
Schlagwortartig angegeben meint dies hier etwa folgendes-
o Zusammen - leben mit Kindern (in Freud, Leid und Alltag)
o Nähe zum gesellschaftlichen und realen Leben
o Überleben von Natur und Menschheit - Weiterleben
o Leben im Strom der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
Er - leben, statt mediatisierte Vermittlung
o Auch Schule als wichtiger Teil des Lebens mitbeachten
o Auch behindertes Leben ist volles Leben- diese, wo irgend möglich, mit einbeziehen

Wenn Sie sich für unsere Einrichtung entscheiden und uns Ihre Kinder anvertrauen, erwarten wir, dass Sie unsere pädagogische Arbeit konstruktiv begleiten und unterstützen. Nur so können sich Ihre Kinder bei uns wohl fühlen.

 

Resilienz – Wie bitte?

Was ist das – Resilienz: Dieser Begriff springt mir in einem Aufsatz in einer Fachzeitschrift für Pädagogik entgegen. Ich schaue in einem unserer ganz neuen Fremdwörterbücher nach. Resilienz ist nicht zu finden. Ich sehe in einem Pädagogikwörterbuch nach – Fehl-anzeige. Im „Pons Schülerwörterbuch Englisch-Deutsch“ werde ich endlich fündig.

Resilienz
1. Federn 2. Unverwüstlichkeit 3. Spann-kraft, Elastizität. So, nun kommen wir der Sache schon näher. Das Wort Resilienz begegnet mir immer häufiger. Oft genug, um mich neugierig zu machen und mich mit dem Phänomen näher zu beschäftigen. Und siehe da! Ich entdecke in einem Prospekt über pädagogische Literatur ein Buch mit dem Titel „Resilienz“ – Beiträge zur Bildungsqualität, herausgegeben von Professor Dr. Wassilios E. Fthenakis.

Von ihm haben wir Pädagogen schon einiges gehört. Herausbekommen habe ich, dass die Resilienzforschung sich damit befasst, wie bei Kindern Widerstandsfähigkeit gefördert werden kann. Das bedeutet, Kinder zu befähi-gen, trotz ungünstiger Lebensbedingun-gen und mit all den Schwierigkeiten und Schicksalsschlägen, die das Leben mit sich bringen kann, einigermaßen fertig zu werden.

Die Resilienzforschung sagt: Wir haben uns bisher zu wenig Gedanken um so zentrale Begriffe wie Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Durchhaltevermögen, Mut, Verantwortung, Leidenschaft, Vertrauen, Fürsorge, Glaube und Spiritualität gemacht. In der Hinsicht würde in der Pädagogik eine Trend-wende einkehren. Gut so! Damit wird deutlich, unsere Kinder haben ein Recht auf religiöse Erziehung. Wie sollen wir uns in dieser Welt zurechtfinden ohne Glaube, Hoffnung und Liebe?

Edith Pfürtner

 

Förderverein Kindergarten   

Im März 2003 gründeten acht Eltern, deren Kinder die evangelische Kindertagesstätte Wettiner Straße 6 besuchen, den Förderverein der evangelischen Kindertagesstätte Wettiner Straße 6. Zweck des Vereins ist die Förderung der Kindertagesstätte in ideeller und materieller Form. Dies soll insbesondere geschehen durch 
a. Gewährung von Beihilfen für die Beschaffung von Spielmaterialien, für die Ausstattung der Kindertagesstätte und Gestaltung der Außenanlagen,
b. Unterstützung bedürftiger Kinder der Kindertagesstätte und 
c. Öffentlichkeitsarbeit im Interesse der Kindertagesstätte.

Der Förderverein wurde ins Vereinsregister Düsseldorf eingetragen und erhielt im August 2003 die Bescheinigung durch das Finanzamt Düsseldorf-Altstadt, aufgrund derer der Verein für die ihm zugewandten Mitgliedsbeiträge und Spenden Zuwendungsbestätigungen ausstellen darf.

Als erste Maßnahme hat der Förderverein die Neugestaltung der Außenanlagen der Kindertagesstätte in Angriff genommen: es soll eine Seillandschaft mit einer Urwaldbrücke, einem Tarzanweg und einer Hängeseilbrücke gebaut, ein Dreistufenreck aufgestellt, ein Stelzenweg aus Baumstämmen errichtet und eine Wasser-/Kiesbett-Spielanlage gestaltet werden. Die Kosten dafür betragen unter Berücksichtigung der Eigenleistungen durch Eltern und Erzieher Euro 8.000. Da der Förderverein durch Mitgliedsbeiträge und Spenden knapp Euro 6.500 gesammelt hat, konnten sowohl die Seillandschaft als auch das Dreistufenreck in Auftrag gegeben werden. Die notwendigen Fundamente wurden im Februar erstellt, so dass Eltern und Erzieher am Samstag, den 13.3.2004, unter professioneller Anleitung die Seillandschaft bauen konnten. Die Einweihung durch die Kinder war am Samstag, dem 20.3.2004.

Wir freuen uns über jeden, der sich für den Förderverein durch persönliches Engagement, eine Mitgliedschaft oder eine Spende stark machen möchte. Aufnahmeanträge liegen in der Kindertagesstätte aus. Der Mindestmitgliedsbeitrag beträgt Euro 15,00 im Jahr. Unsere Bankverbindung lautet: 
KD-Bank eG, BLZ 350 601 90,
Kontonummer 10 13748 019.

Cornelia Kaven
Vorsitzende des Fördervereins

 

 

Abschied von Anette Rosenkranz

Ende April 2006 wird Frau Anette Rosenkranz ihren letzten Arbeitstag in der Kindertagesstätte Wettiner Straße antreten. Dann beginnt für sie die zweite Phase der vor einiger Zeit begonnenen Altersteilzeit.
33 Jahre hat Frau Rosenkranz für unsere Gemeinde gearbeitet, davon 31 Jahre als Leiterin. Das ist nicht nur ein (fast) ganzes Berufsleben, sondern auch ein Leben mit einer Berufung, die sie mit viel Freude und Sachverstand wahrgenommen hat. In all den Jahren sind ‚Generationen von Kindern’ durch die Wettiner Straße gegangen. Und so manche Eltern, die heute ihre Kinder zum Kindergarten bringen, sind vor vielen Jahren selbst dort gewesen und haben die Zeit bei Frau Rosenkranz in bester Erinnerung. 
Neben der fachlichen Leitung der Einrichtung war ihr der konstruktive Kontakt und Austausch mit den Eltern stets wichtig. Zudem verstand sie es hervorragend, das pädagogische Team zu führen und zu motivieren und so für ein gutes Arbeitsklima zu sorgen. Sorgfältig achtete sie auf das evangelische Profil der Einrichtung, so prägte sie Kindergartenarbeit als lebendigen Teil des Gemeindelebens. Verantwortung übernahm sie nicht zuletzt als Mitarbeiterpresbyterin in dem Leitungsgremium unserer Gemeinde. 

Wir danken Anette Rosenkranz für ihre vielfältige und engagierte Arbeit in unserer Gemeinde und wünschen ihr von Herzen alles Gute für den neuen Lebensabschnitt. 
Am Sonntag, dem 23. April um 10 Uhr haben wir Frau Rosenkranz im Gottesdienst der Auferstehungskirche auch offiziell verabschieden. Im Anschluss daran fand ein Empfang in der Kindertagesstätte Wettiner Straße statt.

Stefanie Bühne

 

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Stand: 11. Juli 2007