5.1 Konzept
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5.1.1 Orgelbau
5.1.2 Orgeln in AK
5.1.3 Erkundungsfahrt
5.1.4 Aktionen
5.1.5 Grussworte

Konzept Orgelneubau in der Auferstehungskirche Düsseldorf-Oberkassel

In der Zeitschrift "organ" 3/2004, ISSN 1435-7941, im Schott-Verlag ist ein Artikel zu Konzeption und Orgelbau von Professor Oskar Gottlieb Blarr erschienen, siehe weiter unten: Ein Teil später Wiedergutmachung. Digital liegt der Artikel auch auf Englisch vor, siehe weiter unten:  Part of a Late Reparation.

Bilder zum Neubau in der Firma gibt es hier: Bilder Neubau und hier: Bilder aus der Auferstehungskirche und hier: Bilder Teil 2.

Die neue Orgel wird musikalisch und baulich hier beschrieben: Disposition und geplante Ausführung.

Der folgende Text stammt aus der konzeptionellen Planungsphase des Orgelbaus 

"Jeder, der die Kirchenmusik liebt, muss es wissen, wie wichtig eine gute Orgel zur Erbauung der Gemeinde mitwirken kann!" Felix Mendelssohn Bartholdy in seinem Brief vom 14. Januar 1834 an den Rat der Stadt Düsseldorf. Auch der derzeitige Generalmusikdirektor John Fiore äußert sich in seinem Grußwort wie viele andere positiv zum Orgelneubau.

Das Ergebnis der Konzeption ist hier mit zwei Werkzeichnungen vorweggenommen. Die "großen" Bilder haben allerdings 286 und 220 KB, wem das eine zu lange Ladezeit ist, klicke die Thumbnails besser nicht an.

Register der Manuale

Register des Pedals

Registerverteilung der drei Manuale Registerverteilung des Pedals


1 Grundlagen

Die geplante neue Orgel für die Auferstehungskirche in Düsseldorf-Oberkassel soll als Instrument der gottesdienstlichen, pädagogischen und konzertanten Zweckbestimmung dienen. Diese neue Orgel folgt der Idee einer europäischen Klangsynthese wie sie zum ersten Mal 1965 in der Neanderkirche Düsseldorf mit Erfolg realisiert wurde.

Die geplante neue Orgel für die Auferstehungskirche in Düsseldorf-Oberkassel greift diese Idee der europäischen Klangsynthese wieder auf und entwickelt sie nach dem Stand des gegenwärtigen Orgelspiels und Orgelbaus weiter.

Neu in den Blick gekommen gegenüber dem Ideal der norddeutschen Barockorgel ("Orgelbewegung der 30iger Jahre") ist eine Wiederentdeckung der deutschen Romantik (Mendelssohn, Liszt, Reger) und die französische symphonische Musik (Franck, Widor, Messiaen). Darüber hinaus soll die neue Orgel für die Auferstehungskirche in Düsseldorf-Oberkassel über eine zeitgemäße technische Ausrüstung verfügen (computergestützte Programmierung und Midi-Tonabnehmer); diese aber nur als additive Hilfen, die die Struktur der Orgel als vollmechanisches Instrument im Sinne der großen europäischen Orgelbautradition nicht beeinträchtigen.

Nachdem in Düsseldorf mehrere Orgeln der Wiederaufbauphase (1950 bis 1970) abgebrochen oder grundlegend überholt werden mussten und nachdem im evangelischen Bereich seit 35 Jahren kein konzeptionell neues Instrument gebaut wurde, sollte die evangelische Gemeinde in Düsseldorf-Oberkassel die Chance nutzen, die sich mit der Möglichkeit eines Neubaus bietet. Die neue Orgel muss sich im Spannungsfeld der Forderung nach einem zeitgemäßem Instrument von dauerhafter Qualität einerseits und dem Gebot der Sparsamkeit andererseits behaupten und bewähren.

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2 Bauweise

Eine Orgel für die Auferstehungskirche bedarf eines gewissen Grundbestandes an Registern, welcher in der Lage sein soll, die Kirche mit ihren ca. 600 Sitzplätzen angemessen mit charakteristischen Farben und Dynamik von zartesten Piano bis zum strahlenden Forte zu füllen. Neben den Registern in Hauptwerk, Schwellwerk und Positiv gehören dazu im Pedal die "großen Töpfe", 32 Fuß und 16 Fuß Register, die dem Klang das notwendige Fundament verleihen. Dazu treten Stimmen wie die spanischen Trompeten für die Literatur der iberischen Tradition (Arauxo, Cabanilles), die italienischen Schwebungsstimmen (Gabrieli, Frescobaldi, Petrali), die französischen Cornétmischung (Titelouze, Couperin, Clèrambault) und die weichen Register Violon, Salicional, Gambe, Fugara und Klarinette für die romantische Literatur sowie die Register Bluesquart, Buntzimbel und Mollterz , die an der oberen Tongrenze funkeln und den Spieler zur Improvisation und zu neuen Klangmischungen anregen können. Die Orgel in der Auferstehungskirche soll von ihrem Konzept und der qualitativ guten Bauweise her über lange Zeit Bestand haben.

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3 Zweckbestimmung der Orgel

3.1 Liturgischer Bereich

Der Gebrauch der Orgel richtet sich zuallererst an den Notwendigkeiten des gottesdienstlichen Orgelspiels (eingeschlossen Taufen, Trauungen, Trauerfeiern etc.) aus. Gut 80% der deutschen klassischen Orgelliteratur - z.B. Samuel Scheidt, Dietrich Buxdehude, Johannes Sebastian Bach - ist für den liturgischen Dienst geschrieben worden, beziehungsweise aus diesem hervorgegangen. Konzipiert ist weiterhin die Gestaltung von Andachten und Meditationen im Verlaufe des Kirchenjahres, Orgelmusik zur Marktzeit und Lesungen geistlicher Texte in Kombination mit Orgel.


3.2 Pädagogischer Bereich

Konzipiert sind in diesem Bereich Orgelmusikalische Programme für Menschen unterschiedlichen Alters.

Orgelmusik stellt bereits für Kleinkinder (Gottesdienst für kleine Leut') ein Hörerlebnis dar. Das Angebot setzt demnach mit der Zielgruppe der Kleinsten an. Pädagogisch musikalische Arbeit wird ausgearbeitet für Kindergartenkinder ("Wir malen / hören unsere Orgel"), oder Schulkinder (Grundschulkindern: "Wie funktioniert unsere Orgel?", "Die Orgel erzählt klingend Geschichten" "Wir spielen mit unserer Orgel zusammen auf unseren selbstgebauten Instrumenten und Klangerzeugern." - für Realschüler und Gymnasiasten wird das Angebot entsprechend anspruchsvoller sein können), geschehen. Dies kann mit musikalischer Früherziehung in Kooperation mit der Kinder-Musikschule im Stadtteil ergänzt werden. 

Nachtrag 2006: 

Kinder der Kindertagesstätte am Grevenbroicher Weg besuchten Kantor Thorsten Göbel an der EUROPA-ORGEL Felix Mendelssohn in der Auferstehungskirche. Als "Danke-Schön" für die Führung malten sie folgende Bilder:

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Für Erwachsene sind unterschiedliche Bildungsangebote geplant. Beispielhaft seien genannt:
- das Spiegelbild von Zeit~ (und / oder) Theologiegeschichte in der Entwicklung der Orgelliteratur
- die Bedeutung des Orgelbaus in der Kirchengeschichte
- Gesangbuch und Orgel - Lieder in Orgelbearbeitungen durch die Epochen
- Theologische, zeitgeschichtliche und musikalische Aspekte der Geschichte am Niederrhein
- Geschichte der Orgelstadt Düsseldorf mit musikalischen Beispielen und Exkursionen etc.
- Improvisationen zu zeitgenössischen Bildern und Objekten


3.3 Konzertanter Bereich

Drittes Element im Nutzungskonzept der Orgel ist das konzertante Geschehen. Im Zentrum an der Auferstehungskirche besteht seit Jahrzehnten eine konzertante Tradition, die durch die Arbeit der Kantorei getragen wird. Die Gemeinde ist mit diesen Konzertveranstaltungen im Förderprogramm der Stadt Düsseldorf vertreten. In diesen Programmen war die Orgel, weil in ihrem Zustand desolat, nicht einbezogen. Das kann und sollte jetzt anders werden.
Der Nutzungsradius reicht von Orgelkursen (auch für Laien und Liebhaber) bis zu Oberkasseler Orgelkonzerten, vom Orgelfestival (Klingendes Europa) und der Teilnahme am Projekt "Rheinstraße - Rhijnstreek" des Landes Nordrheinwestfalen und der Niederlande, bis zur Nachwuchsförderung (Klassenabende und Examenskonzerte der Robert Schuhmann Musikhochschule), und ungewöhnliche Programme, z.B. "Jazz and Churchorgan".

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4 Folgerung


Es soll eine ausreichend disponierte und qualitativ gute Orgel gebaut werden. Der Orgelbauer soll in Düsseldorf noch nicht vertreten sein. Er soll über genügend Erfahrung und Tradition im Orgelbau (Mensuren, Intonation, Handwerklichkeit etc.) verfügen, um die Idee der neuen Orgel als liturgisches, pädagogisches und konzertantes Instrument umsetzen zu können.

aus der Zeitschrift "organ" 3/2004, ISSN 1435-7941, im Schott-Verlag

Ein Teil später Wiedergutmachung

Die neue „EUROPA-ORGEL – Felix Mendelssohn“

Von Oskar Gottlieb Blarr, Düsseldorf

Vor genau neunzig Jahren, am Himmelfahrtstag 1914, wurde die nach den Plänen der namhaften Düsseldorfer Jugendstilarchitekten Rudolf Wilhelm Verheyen (1878-1915) und Julius Stobbe (1879-1952) errichtete Auferstehungskirche im Düsseldorfer Stadtteil Oberkassel eingeweiht. Das ausgesprochen harmonische und kunsthistorisch bedeutende Ensemble aus Kirche, Gemeindesaal und Pfarrhaus ist glücklicherweise nahezu unangetastet erhalten geblieben. Als typische protestantische Predigtkirche konzipiert, weist der kubische Innenraum als kurzrechteckiger, liegender Quader einen fast quadratischen Grundriss mit geräumiger, dreiseitig umlaufender Emporengalerie auf. Das heute unter staatlichem Denkmalschutz stehende Gotteshaus bietet im Inneren rund 750 Personen Platz. In ihrer eigenwilligen Backstein-Architektur paar die Auferstehungskirche mustergültig den Jugendstil des Erbauungsjahrs 1914 mit Dekor-Elementen eines „bergischen Neobarock”.

Pünktlich zum neunzigsten Gebgeburtstag der Auferstehungskirche wurde nun die neue “Europa-Orgel - Felix Mendelssohn” im Festgottesdienst am Himmelfahrtstag diesen Jahres eingeweiht, oder wie die rheinischen Protestanten offiziell und nüchtern sagen: in Dienst gestellt. Sie verfügt über 65 Stimmen, verteilt auf drei Manuale und Pedal. Gebaut hat sie die Firma W.Sauer-Orgelbau, Frankfurt (Oder). Bauzeit ab Vertragsabschluss: knapp drei Jahre. Das Instrument wurde nach zwei “scharfen” Prüfungen durch den Orgelsachverständigen der Evangelischen Kirche im Rheinland, Günter Eumann, fristgerecht mit hohem Lob abgenommen und in den Düsseldorfer Feuilletons begeistert begrüßt. “Die Orgel hat edles Volumen, ohne im Tutti brutal um sich zu schlagen. Ein Juwel.“ (1)

Vorgestellt wurde das neue Instrument im Rahmen einer Festwoche mit Chören und das Orchester durch den frischgebackenen Hausorganisten Thorsten Göbel und eine stattliche Organistenriege, unter ihnen der Düsseldorfer Konzertorganist und neue Professor für Künstlerisches Orgelspiel an der Robert - Schumann-Hochschule Torsten Laux. Wenig später steuerte Jazz-Organistin Barbara Dennerlein eine bejubelte Orgelprobe eigener Art bei, und der genialische Feuerkopf Martin Schmeding aus Dresden exekutierte den Härtetest mit György Ligetis Volumina. Jubel im Haus. Zeit also für ein erstes Fazit.

Die hochgesteckten Ziele wurden erreicht:
- eine gute Orgel zur Erbauung der Gemeinde
- ein neuer Schwerpunkt für die Orgelstadt Düsseldorf
- ein konzeptionell vorbildlicher Neubau für den Niederrhein
- ein modernes und herausragendes Instrument im Konzert der Orgelpunkte Europa 
- ein prächtig anzuschauendes, elegant zu spielendes und nobel klingendes Instrument.
Sowohl Klanggestalt als auch Erscheinungsbild der Orgel und ihre Baugeschichte lohnen eine Diskussion.

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Klanggestalt

Gesucht wurde ein Orgelbauer, der in Düsseldorf noch nicht vertreten und bereit war, die über einen längeren Zeitraum entwickelte Disposition nicht sklavisch, sondern durchaus auch unter seiner eigenen Mitgestaltung zu realisieren. Grundlegend war der Gedanke einer „europäischen Synthese”, wie sie 1965 mit der Rieger-Orgel in der Neanderkirche durch Hubert Meyers aus Luxemburg formuliert worden war: Die klassischen Orgelkulturen Deutschlands, Frankreichs, Spaniens und Italiens sollten die Basis der Disposition abgeben.(2) Für Oberkassel kam jetzt nach vierzig Jahren die Notwendigkeit hinzu, die Wiederentdeckung der Romantik mit ihrem eigenen Klangfundus zu integrieren, z.B. tiefe Streicher, üppige Flöten und die durchschlagende Klarinette. Darüber hinaus sollte auch Raum sein für klangliche Elemente, die man mit Begriff „experimentell” nur ungenau beschreiben kann, u.a. Guarneri-Terz, Saxofon, Blues-Quarte und Europhon. Es sollte festgehalten werden an dem Prinzip der Werkorgel, außerdem an der mechanischen Spiel- und der mechanischen Registertraktur, für die Albert Schweitzer in seiner grundlegenden Schrift Deutsche und französische Orgelkunst (Leipzig 1927) gültige Worte gefunden hatte. Die Disposition zeigt es hinlänglich, aber der Deutlichkeit halber sei es wiederholt: Angestrebt war die spezifische und orgelgerechte Klanggestalt, die den Modetrends einer „sinfonischen” oder „französischen” Orgel nicht hinterherläuft, geschweige denn irgendeine Kopie darstellt.


Architektonisches Erscheinungsbild

Das Gehäuse sollte selbst entwerfen und nicht ein mehr oder weniger orgelferner (oder -begeisterter) Architekt. Von vornherein sollte ein im zeitgenössischen Orgelbau leider häufig begegnendes Diktat der Architekten oder Bauämter ausgeschlossen sein, für deren wenig orgelkundiges Tun in und um Düsseldorf es zu viele abschreckende Beispiele gibt. Nachdem die Vorgängerorgel in der Auferstehungskirche (erbaut 1962) trotz Beteiligung eines um 1960 renommierten “Experten” und mit Zustimmung des Landeskirchenamts als klangliche und materialgeschädigte Kümmergestalt ihr Dasein fristete, war der Bauausschuss gewillt, Sorge zu tragen für ein vitales Instrument und dessen längere Lebensdauer.

Er war auch gewillt, entgegen der Mahnungen zu Bescheidenheit und Sparsamkeit („In Afrika wird gehungert und ihr wollt eine Luxusorgel”) ein anspruchvolles und in jeder Beziehung konkurrenzfähiges Instrument zu erstellen. Liturgia und Diakonia können bekanntlich nicht gegeneinander ausgespielt werden: und werden von in Europa eingesparten Orgeln in Afrika wirklich Menschen statt? Es galt diese falsche Alternative zu entlarven. Der Ausschuss vertrat die Überzeugung, dass nur Qualität sich auf Dauer rechnet und dem Wesen der Orgel entspricht, nämlich Abbild von Wahrheit zu sein.

Die Rechnung ist aufgegangen: Der Eigenbeitrag, der Gemeinde von einem Viertel der Gesamtbausumme ist schon jetzt zusammengekommen, wobei es interessant ist, dass nicht die grossen Sponsoren kamen und den Kohl fett gemacht haben, sondern unzählige kleine und mittlere Beträge zwischen fünf und 5000 Euro. Großen Anklang fand die Aktion Patenschaft für einzelne Pfeifen. Der Orgelbauverein in der Gemeinde hat Vorbildliches geleistet, ab auch Einzelpersonen und last not least der Lions Club Düsseldorf-Oberkassel und der Rotary Club Düsseldorf-Pempelfort, die neben ihren pflichtmäßigen sozialen Engagements hier ein kirchliches und kulturelles Projekt gefördert haben.

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Baugeschichte und Namensgebung

Der Roman der Entstehung dieser Orgel braucht hier nicht erzählt, die Fülle der technischen Details und Zahlenstatistiken nicht aufgelistet werden; das hat die sorgsame gestaltete Festschrift getan. (3) Für die Orgel ist „Felix Mendelssohn” als Namenspatron gewählt worden. Mendelssohn war zwar nur von 1833 bis 1835 Städtischer Musikdirektor in Düsseldorf, in Orgelfragen aber nachweislich engagiert, wie sein Brief vom 4.Januar 1834 an den Rat der Stadt beweist: „Ein jeder, der die Kirchenmusik liebt, muß es wissen, wie wichtig eine gute Orgel zur Erbauung der Gemeinde mitwirken kann. (4)

Mendelssohn hat nach seiner Dienstzeit in Düsseldorf durch die Leitung mehrer rheinischer Musikfeste auf das rheinische Musikleben einen nachhaltigen Einfluss ausgeübt. Das war hierzulande durchaus anerkannt und durch ein großes Denkmal vor dem alten Opernhaus dokumentiert worden. Das Standbild wurde jedoch 1936 von den Nationalsozialisten entfernt und am 15.April 1940 verschrottet. (5) Die Oberkasseler Orgel ist nun ein klingendes Mendelssohn-Denkmal. Sein Namenszug, entnommen der Unterschrift unter seinem Orgelbrief, wurde in Messing gegossen und in das Notenpult im Spieltisch eingelassen: „Felix Mendelssohn-Bartholdy”. (6)


Einige klangliche Charakteristika

Für die Planer war es eine spannende Frage wie die relativ große Orgel in dem relativ übersichtlichen, fast quadratischen Raum mit rund 750 Sitzplätzen wirken würde. Das Instrument wirkt großartig, aber nicht erdrückend. Die helle Farbgebung und die leichten Schleierbretter lassen kein Gefühl von Schwere aufkommen. Eine optische Belebung und Dynamisierung bringen die beiden Chamaden, deren längste 8 Fuß misst; der 16-Fuß geht nach altspanischer Regel ab Cis’ und ist von C bis c’ als 4-Fuß gebaut. Zur Batterie gehört auch der kurzbecherige freche Orlos, gedrechselt aus iberischer Eiche.

Der dynamische Fächer der Orgel ist enorm. Durch einen wirksamen Schweller können die Streicher in hauchzartes Pianissimo gebracht werden und durch relativ reiche Besetzung der 8’-Lage den Ausgangspunkt für ein (fast) stufenloses gewaltiges Crescendo bilden. Von besonders schöner Wirkung ist der Salizetbaß 16’ im Pedal, er kam auf Wunsch der Orgelbauer, als Sauer-Spezialität, in die Disposition.

Die Orgel hat neben den fünf verschieden zusammengesetzten Mixturen, darunter einer an der Tongrenze funkelnder Buntzimbel (heute fast ausgestorben), auffällig gut besetzte tiefe Fußtonlagen: 2 x 32’ und 4 x 16’ im Pedal. In den Manualen gibt es 5 + 16’. Von Johann Sebastian Bach wissen wir, dass er die Gravität großer Orgelwerke besonders geschätzt hat. In Weimar hatte er bei kargen 24 Registern einen Subbaß 32’ im Pedal. Oberkassel beweist, wie kultiviert und angenehm tiefe Töne klingen können, ohne zu röcheln oder gar zu dröhnen, sogar die 32’-Zunge im Pedal. Bach hätte gewiss seine helle Freude daran gehabt.

Die im modernen Orgelbau in der Regel verpönten Vogelstimmen und Glockenspiele wurden in Oberkassel als Pärchen disponiert; sie beweisen sich als belebend und ausgesprochen publikumswirksam. Favorit ist die Nachtigall, die nach dem Vorbild der Sonnenorgel in Görlitz gebaut werden sollte; die Schweizerische Werkstatt Matthis wollte aber ihr Patent (Lotosflöte mit Zufallsgenerator) nicht weitergeben, so erfand Peter Fräßdorf von der Firma Sauer ein neues. Bei den Metallofonen ist das Europhon gekoppelt mit dem beweglichen Sternenkranz über dem Hauptwerk, es ist ein weiches Vibrafon und mischt sich sehr gut. Dagegen ist das Carillon frech und bietet ein ausgesprochenes spritziges Element, sogar im Pleno. Heute würde ich noch eine türkische Musik, große Trommel plus Becken, disponieren; aber das muss nun einer anderen Orgel vorbehalten bleiben.

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Die Werkstatt Sauer und ihre rheinischen Bezüge

Ein Wort noch zur Firma W.Sauer Orgelbau Frankfurt (Oder). Mit dem Bau der neuen Orgel in Düsseldorf-Oberkassel ist Sauer an den Niederrhein zurückgekehrt. Fast alle großen Sauer-Orgeln, die grosso modo zwischen 1884 und 1908 am Niederrhein gebaut wurden, sind im zweiten Weltkrieg untergegangen: so das Instrument im Don zu Wesel, das durch Karl Straube berühmt geworden war, ferner die Orgeln in der Düsseldorfer und der Duisburger Tonhalle sowie die im Gürzenich zu Köln; die Orgel der Stadthalle Wuppertal überlebte zwar, wurde aber 1956/57 bei einer Hallenrenovierung abgebaut und wenig später mutwillig verschrottet. (8)

Der Verfasser sieht wie im Falle der Namensgebung “Felix Mendelssohn” auch in der Wiederkunft des Namens W.Sauer ein Stück Wiedergutmachung, war doch die Ausplünderung der Firma nach der Wende durch einen westdeutschen Anspruchseigner ein trauriges Kapitel im Ablauf der so genannten Wiedervereinigung. Dass aus den Ruinen der alten Firma Sauer nun wieder neues Leben auferstanden ist, kann man mit Genugtuung zur Kenntnis nehmen - man muss das aber auch der Moral der Firmenleitung und dem Überlebenswillen mehrerer Mitarbeiter zuschreiben, von denen stellvertretend die Meister Peter Fräßdorf und Peter Dohne genannt seien.


Im Sinne des Europäischen Gedankens

Sicher hat der Orgelbau in Düsseldorf-Oberkassel in mancher Hinsicht Glück gehabt. Glück war es, dass der evangelische Gesamtverband, seiner Zeit vertreten durch seinen Vorsitzenden Pfarrer Heinz Pohlmann, ein Kapitel für die neue Orgel reserviert hatte. Glück war es auch, dass die Gemeindeleitung in Oberkassel in Gestalt von Pfarrer Michael Debrand-Passard einen “strategisch” begabten Befürworter des Instrumentes hatte. Orgelbauverein, Orgelbau-Ausschuss und Presbyterium hatten sich von der Idee “Europa-Orgel - Felix Mendelssohn” begeistern lassen. Wille zur Qualität, eine zündende Idee, Moral und Können der Orgelbauer, Diplomatie und Begeisterung haben ein großes, klangschönes und klangreiches Instrument entstehen lassen: “eine gute Orgel zur Erbauung der Gemeinde”, und ich denke, Mendelssohn hätte sich gefreut, so wie es jetzt viele tun in Düsseldorf und weit darüber hinaus. Als vor vierzig Jahren in der Düsseldorfer Neanderkirche die Vorläuferin der Oberkasseler Orgel entstand, war die Idee der europäischen Synthese eine freies Spiel der Fantasie und die Einigung Europas eine Utopie. Heute haben wir ein Europa ohne Grenzen. Wieder einmal ist die Kunst der politischen Realität voraus gewesen. Nicht nur ökonomische Interessen verändern die Welt, sondern in diesem Falle auch jenes großartigste und vielfältigste Klang-Werkzeug von guter abendländischer Tradition, das uns fasziniert und dem unsere ganze Liebe: die Orgel.


1 Wolfram Goertz, in: Rheinische Post vom 20. Mai 2004.
2 Hubert Meyers, in Musik und Kirche 5/1965.
3 Die ausführliche Orgel-Festschrift ist zu beziehen (5 Euro) über das Gemeindeamt der Evangelischen Auferstehungskirche, Arnulfstrasse 33, 40454 Duesseldorf, Tel.: 0211/558230, evangelisch-in-oberkassel@gmx.de.
4 Hervorhebung vom Autor, zit. nach O.G. Blarr: Orgelstadt Düsseldorf, Instrumente, Spieler, Komponisten, Düsseldorf 1982.
5 vgl. Kunststadt Düsseldorf, Düsseldorf 1996, Seite 11.
6 Über den Streit um die Schreibung seines Namens ist es lohnend, die Schrift von Max F. Schneider nachzulesen: Mendelssohn oder Bartholdy, Basel 1962 (zu beziehen über Schneider Antiquariat, Tutzing).
7 Werner David: Johann Sebastian Bachs Orgeln, Berlin 1951.
8 vgl. Hans-Joachim Falkenberg: Der Orgelbauer Wilhelm Sauer (1831-1916), Leben und Werk, Lauffen 1990, und Joachim Dorfmüller: 300 Jahre Orgelbau in Wuppertal, Wuppertal 1980.

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Part of a Late Reparation

The Europe-Organ „Felix Mendelssohn“ in Düsseldorf

By Oskar Gottlieb Blarr, Düsseldorf


Exactly ninety years ago, on Ascension Day in 1914, the Protestant Resurrection Church, built from plans of the well-known art nouveau architects Rudolf Wilhelm Verheyen (1878 – 1915) and Julius Stobbe (1879 – 1952), was inaugurated in Düsseldorf - Oberkassel. Fortunately, the very harmonic and historically significant ensemble of church, congregation hall and vicarage, was well preserved. Designed as a typical protestant church, the cubical inner room (a short rectangular reclining cuboid) shows an almost square ground plan with a spacious gallery along three sides. The house of God, today under federal monumental protection, can seat 700 people. With its individual brick architecture, the Resurrection Church perfectly combines the art nouveau of its origin in 1914 with the neo pattern elements of the Neo Baroque era of a German region called “Bergisches Land“. 
On time for the 90th birthday of the Resurrection Church, the new “Europe-Organ – Felix Mendelssohn” was inaugurated in a ceremonial service on Ascension Day of this year, or as the Protestants from the Rhein-region would say, officially and soberly it was put into service. The organ has 65 voices spread among three manuals and pedals. It was built by the company “W. Sauer – Orgelbau Frankfurt (Oder) GmbH” within three years after contract conclusion. After two thorough inspections by the organ specialist of the protestant church of the region Rheinland, Guenter Eumann, the instrument was approved and welcomed enthusiastically by the local press. The organ has noble volume without lashing out brutally in Tutti. A Jewel!”1
The new instrument was introduced in a week of celebration with choirs and orchestra by the new house organist, Thorsten Goebel, and an impressive number of organists including the Duesseldorfer concert organist and new professor for art-organ-play at the Robert-Schumann-faculty, Torsten Laux. A little later, the jazz organist Barbara Dennerlein added a well received organ test in her own style and the genius Martin Schmeding from Dresden tested the toughness with György Ligetis, Volumina. Cheering in the house and time for first results.

The high goals were achieved:

- A good organ for the enjoyment of the congregation.
- A new emphasis on the organ city Düsseldorf
- A concept ional exemplary new development for the region Niederrhein.
- A modern and outstanding instrument in the concert of the organs of Europe.
- A marvelous appearance, elegant to play and noble sounding.
The resonance, as well as the appearance of the organ and its construction history, deserves a closer look.

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Resonance

Wanted was an organ builder who was not yet represented in Düsseldorf and willing to realize long developed disposition, not slavishly but with his own ideas. The thought of a “European synthesis” formulated by Hubert Meyers from Luxemburg in 1965 with the “Rieger – Organ” in the “Neander Church” was elementary.
The classic organ cultures from Germany, France, Spain and Italy were chosen to be the basis for the disposition.2
In Oberkassel, after forty years, it was necessary to integrate the rediscovery of romanticism with its own pool of sounds, e.g. deep strings, sumptuous flutes and resounding clarinets. In addition, there should be room for sound elements that can only vaguely be described as “experimental”, e.g. Guarneri-Terz, Saxophone, Blues-Quarte and Europhone. The plan was to hold on to the principle of a work – organ as well as to the mechanical play-traktur and mechanical registertraktur, for which Albert Schweitzer found kind words in his script, “German and French art of organs and organ building” (Leipzig 1927).
Again, the disposition shows clearly: The resonance of an organ that does not try to run after fashion, trends of symphonic or French organs let alone be a copy was the aspiration.

Architectural appearance

The body was supposed to be designed by the organ builder and not by an architect who is more or less unaffected by (or enthusiastic about) organs. From the beginning, it was clear that the building of the organ should be a matter excluded from any contemporary regulations of architects and building authorities referring to too many bad examples of in and around Düsseldorf. Because the previous organ in the Resurrection Church, (built 1962) with its defects in resonance and material, was built in cooperation with an “expert” (1960) and approved by the church authorities, the building committee agreed to see to a vital instrument with a long life span.
It was also willing to create a sophisticated and in any way competitive instrument regardless of the reminder to be economical and modest (There is hunger in Africa and you want a luxury organ). It is well known that Liturgia and Diakonia can not be played off against each other; do people in Africa have more food if fewer organs are being built in Europe? The wrong alternative had to be exposed. The committee was convinced that only quality will last and comply with the essence of an organ to be the last image of the truth.
The plan worked out. A quarter of the total building cost was already accumulated by the congregation and it is interesting that not big sponsors made the difference but countless small and medium amounts between 5 and 5000 Euro. The idea of adopting single pipes found great approval. The organ building committee did great work and also did individuals. Last but not least, the Lions Club Duesseldorf-Oberkassel and the Rotary Club Duesseldorf-Pempelfort sponsored this Christian and cultural project next to their regular social duties.

Construction History and Name Giving

The story of the creation of this organ does not have be told, the amount of details and statistics do not have to be listed; this was done by the thoroughly researched festschrift3. “Felix Mendelssohn” was chosen to be the patron for the name of the organ. It was only from 1833 until 1835 that Mendelssohn was the Musical Director of the city Düsseldorf, but he was knowingly committed to the matters of organs like his letter from January 4th, 1834 to the city council proves: “Everyone who loves church music must know how a good organ can importantly add to the enjoyment of the congregation”.4 
Mendelssohn had lasting influence over the musical life in the Rhein region when he was in charge of several Rhein music festivals after being Musical Director of Düsseldorf. This was acknowledged in the region and appreciated by a big monument in front of the opera. However, the statue was removed by the Nazis in 1936 and destroyed on April 15th, 19405. The organ of Oberkassel is now a sounding Mendelssohn monument. His signature, taken from his organ letter, was cast in brass and embedded in the music rest: “Felix Mendelssohn Bartholdy”.

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Some Tonal Characteristics

It was exciting for the planners to think how the relatively big organ would come across in the relatively clear, almost square hall with 750 seats. The instrument appears enormous but not overwhelming. The light colors and the light panels do not leave any heavy impressions. The two Chamaden, the longest is 8’, optically stimulate the appearance. The 16’ panel goes from cis’, following old Spanish rules, and is built as a 4’ from C to c’. The bold Orlos, shaped from Iberian oak, also belongs to the row.
The dynamic fan of the organ is enormous. An effective sill is able to bring the strings into a subtle Pianissimo and the relatively rich instrumentation of the 8’ position constitutes the origin for a (almost) stage less phenomenal Crescendo. The effect of the Salizetbaß, 16’ in the pedal, is especially beautiful. It was added to the disposition as a special request of the organ builder, a “Sauer” - specialty.
Next to five differently made mixtures, including an at the tone limit, brilliant Buntzimbel (almost extinct nowadays), the organ has especially well covered low foot pitches: 2 x 32’ and 4 x 16’ in the pedal. In the manuals, there are 5 x 16’ panels. We know from Johann Sebastian Bach, that he very much appreciated the solemnly of big organs. In Weimar, he had a Subbaß 32’ in the pedal with scanty 24 registers.7 Oberkassel shows how pleasant and cultivated low tones can sound without thunderous or booming sounds, even the 32’-tongue in the pedal. Bach would have taken much pleasure in this.
In the modern organ building, the generally frowned upon bird voices and bell sounds were paired up in Oberkassel. They proved to be stimulatory and well liked by the audience. The favorite is the Nightingale, which was supposed to be imitated from the Sun-Organ in Görlitz. But the Swiss workshop was not willing to pass on their patent (Lotus flute with random generator) so that Peter Fraessdorf of the company Sauer invented a new one. In the Metallophones, the Europhoen is connected with the flexible star crown over the main unit; it is a soft Vibraphone and mixes very well. Opposite, the Carillon is bold and offers a very lively element even in Pleno. Today, I would even add a Turkish music, big drums plus cymbals, but this has to be reserved for another organ.


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The Workshop Sauer and its “Rhein” References
One more word about the company W. Sauer Orgelbau Frankfurt (Oder). 

Sauer returned to the region Niederrhein for the building of the organ in Duesseldorf-Oberkassel. Almost all the organs built trendily between 1884 and 1908 were destroyed in World War II like the instrument in the Cathedral Dom zu Wesel that became famous with Karl Straube. Also destroyed, the organs in the halls Tonhalle in Düsseldorf and Dortmund and in the hall Gürzenich in Cologne; the organ in the town hall in Wuppertal survived, but was deconstructed for the renovation of the hall in 1956/57 and afterwards willfully scrapped.8
The author sees a part of reparation in the return of the name W. Sauer just like the name giving of the organ with Felix Mendelssohn because the company was plundered by a West German prosecuting claims after the reunion of Germany, a sad chapter of the course of the reunion. It gives great satisfaction that the old company Sauer revived from the ruins, but the credit also goes to the moral of the company management and to the few associate’s will to survive, e.g. Peter Fraessdorf and Peter Dohne, to name two.

In Terms of the European Thought

It is true that the organ building in Duesseldorf-Oberkassel was fortunate in some ways. It was fortunate that the protestant collective association, represented at the time by its chairman Reverend Heinz Pohlmann, had reserved a chapter for a new organ. It was fortunate that the head of the congregation of Oberkassel, Reverend Michael Debrand-Passard, is a strategically gifted supporter of the instrument. The club for the building of the organ, the organ building committee and the presbytery were enthusiastic about the idea “Europe Organ Felix Mendelssohn”.
The will for quality, a great idea, moral and competence of the organ builders, diplomacy and enthusiasm, created a big, wonderful and rich sounding instrument: “a good organ for the enjoyment of the congregation” and I think Mendelssohn would have been thrilled like many in Düsseldorf and around.
Forty years ago, when in the church Duesseldorfer Neanderkirche, the precursor of the organ in Oberkassel was created, the idea of European synthesis was pure fantasy and the union of Europe, utopia. Today, Europe is without borders. Again, art was way ahead of political reality. Not only economical interests change the world, but in this case as well this great and most manifold sound instrument from good occidental tradition, that fascinates us and that we love: the organ.



1 Wolfram Goertz, in: Rheinische Post from May 20th, 2004.
2 Hubertus Meyers, in Musik und Kirche 5/1965.
3 The detailed Organ-Festschrift can be ordered (5 Euro) from the congregational office of the Protestant resurrection Church, Arnulfstrasse 33, 40454 Duesseldorf, Tel.: 0211/558230, evangelisch-in-oberkassel@gmx.de.
4 Emphasized by the author, quote from O.G. Blarr: Orgelstadt Düsseldorf, Instrumente, Spieler, Komponisten, Düsseldorf 1982.
5 Compare Kunststadt Düsseldorf, Düsseldorf 1996, pg. 11.
6 It is worth reading the script of Max F. Schneider about the dispute over the spelling of his name: Mendelssohn oder Bartholdy, Basel 1962 (can be ordered from Schneider Antiquariat, Tutzing).
7 Werner David: Johann Sebastian Bachs Orgeln, Berlin 1951.
8 Compare Hans-Joachim Falkenberg: Der Orgelbauer Wilhelm Sauer (1831-1916), Leben und Werk, Lauffen 1990, und Joachim Dorfmüller: 300 Jahre Orgelbau in Wuppertal, Wuppertal 1980.

Übersetzt / translated von / by Carolin Schnorbus - Herzlichen Dank! Thanks a lot!

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Stand: 11. Juli 2007