
 | | Em Örjelche
Liebe Gemeinde,
das Café an der Kirche „Em Örjelche“ ist seit über einem Jahr fertig! Geöffnet ist in der
Regel von Montag bis Freitag, 15 bis 18 Uhr. Weiter unten finden Sie Bilder,
hier zwei Texte von Uwe Maas:
Dat "Em Örjelche"
(Uwe Maas)
Beim „König David“ ist’s gescheh’n:
In die Orgel Rudi musst’ er.
Er konnt’ kaum sitzen, konnt’ kaum stehn
zwischen Rohren, völlig duster. |
Da saß er nun im Pfeifenwald
so eingezwängt und ganz allein.
Es gab kein’n Kaffee, auch nicht kalt,
da fiel ihm ‚was Besond’res ein. |
Zuvor galt’s noch, Pflicht zu erfüllen,
zu rufen aus dem Zinngestänge.
Die Mahnung in den Saal zu brüllen,
um zu erschüttern dort die Menge. |
Dann meinte Rudi: ’s sollte zwingend,
zum Orgelschlag Kaffee gehör’n!
Nach Ohrenschmaus möcht’ man doch dringend,
den Gaumen schließlich auch betören. |
Nun hat er wieder zugeschlagen
uns Rudi mit sein’ Tatendrang!
Vollendet ward in diesen Tagen
‚ne Zuflucht nach dem Orgelklang. |
Da steht es nun das Schmuckgehäuse,
zeigt stolz uns in der ganzen Pracht,
was Rudi und viel helfend Mäuse
in harter Arbeit hab’n vollbracht. |
Der Weg war hart und steinig gar,
der Köche viel war’n um den Brei.
Doch unser’n Wehrmann, ist doch klar,
bringt nichts aus dem Konzept dabei. |
Alles wurd’ koordiniert
mit Höflichkeit und Bauernschläue,
hat viele Dinge auch spendiert,
spendabel und aus Kirchentreue. |
Auch kratzte er mit blut’gen Händen
den Lack von alten Fenstersprossen
und wollt’ damit ein Beispiel senden
für all die andern Volksgenossen.
Er bracht’ zusammen die Spezialisten,
die für das Werk erforderlich,
und packt sie bei der Ehr’, die Christen,
denn ohne Einsatz ging es nicht. |
Ein Statiker hat’s Licht gelegt
mit Sachverstand und ganz genau;
hat auch die Blöcke noch bewegt,
zu schaffen diesen Thekenbau. |
Und für der Wände rechten Schmuck
ein Banker gar, ganz et’ petete,
mit großer Ruh’ und doch ruck-zuck
belegt’ er sie mit der Tapete. |
Hier all die vielen Namen nennen,
die zum Gelingen beigetragen,
das würde diesen Rahmen sprengen,
es sind sehr viele, lasst’s Euch sagen. |
Auch heut, nachdem es im Betrieb,
das Örjelche braucht nicht zu sorgen:
Es gibt viel Helfer, die ganz lieb
Bewirtung leisten, auch noch morgen. |
Es komm’n die Gäste, die ganz Schnellen
um 15.00 Uhr schon angerannt,
zu sichern sich die Frikadellen,
der’n Wohlgeschmack schon heut’ bekannt. |
So wird aus dieser kleinen Bude
ein Treffpunkt allererster Sahne.
Hier trifft sich Friedrich mit der Trude
im Schatten unter der Platane. |
Doch welch ein Zeugnis der Gemeinde
für Hilfsbereitschaft, Einsatzfreude!
Man achte drauf, trotz aller Feinde,
dass schlummernd’ Kraft man nicht vergeude! |
Es sei dem Rudi Dank gesagt,
dass er die Sach’ hat durchgezogen,
bis schließlich alle unverzagt
am gleichen Strang hab’n mitgezogen. |
Wehrmann, Wiese und Debrand,
ermöglichten den Hochgenuss
doch mal’ ich’s gern an jede Wand:
Rudi, rector spiritus!
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Geburtstag: Ein Jahr "Em Örjelche"
Das „Örjelche gibt’s jetzt ein Jahr
und dieses Jahr war wunderbar.
Du, Rudi*, hast das fein gemacht
und ’s Schiff gut durch den Sturm gebracht! |
Das Wichtigste, Ihr stimmt mir zu,
ist doch vor allem seine Crew.
Ohn’ diese Leut’ an seiner Seite
da wär’ auch Rudi längst schon pleite. |
Wer zählt sie denn, wer kennt die Namen
von allen, die zum Helfen kamen?
So tu ich heut’ hier reinmarschieren,
um diesem Team zu gratulieren! |
Ein jeder, der sich ein hier findet,
ob nun spontan oder begründet,
er wird verwöhnt nach Strich und Faden
und kommt gern wieder in den Laden. |
Am Dienstag kannste nicht verreisen:
Gibt leckere Waffeln von dem Eisen.
Und Donnerstag an diesem Orte
da steht das Kunstwerk einer Torte. |
Bis zum Detail, dem allerletzten,
pflegt man sich stark hier einzusetzen:
Kerzen, Blumen, Gästebuch,
bestickte Schürzen, nicht genug. |
Ob Mütter, Kinder und Choristen,
ob Kirchenmuffel oder Christen;
hier ist ein Ort mit großer Wärme,
hier ist man freundlich und das gerne. |
So komm’n die Leut’, die Euch besuchen,
nicht nur allein für’n leck’ren Kuchen.
Die Atmosphäre ist’s, die Ihr geschafft
mit Eurer noblen Einsatzkraft. |
Es sei’n die Menschen hoch gepriesen,
die uns dies lassen schön genießen.
Drum sei auch nicht mit Dank gespart
für Eure nette Wesensart. |
Solang’ am Ruder Rudi steht
und diesem nicht die Lust vergeht,
wird’s „Örjelche“ noch lang’ besteh’n,
auch wenn `mal härt’re Winde weh’n, |
Uwe Maas – April 2008 * Rudolf Wehrmann, der ehrenamtlich
Hauptverantwortliche für das kleine Gemeindecafé.
Bilder eines Türdurchbruches und erster Arbeiten für die
Ausstattung:
... einige Zeit später (März 2007) ... die "kleine"
Einweihung:
so berichtet www.oberkassel.de:
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Nach zweijähriger
Bauphase: Gemeindebistro "Em Örjelche" ist fertig
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Oskar Gottlieb Blarr gratuliert Michael
Debrand-Passard, Rudolf Wehrmann und Klaus Wiese (v.l.).
Foto: Oberkassel.de
Ein anheimelnder
Treffpunkt für Jung und Alt sollte es werden, das kleine Bistro im Anbau
an der evangelischen Auferstehungskirche in Oberkassel. Und das ist den
vielen fleißigen ehrenamtlichen Handwerkern und Helfern bestens gelungen.
Am Sonntag nach dem Gottesdienst feierte eine kleine Schar der
Gemeindemitglieder zusammen mit den beiden Initiatoren Rudolf Wehrmann,
Geschäftsführer des Orgelbauvereins, und Baukirchmeister Klaus Wiese
schon mal ein Voreinweihungsfest. Kirchenmusiker Oskar Gottlieb Blarr
spielte dafür auf einer winzigen, selbst gebauten Mini-Drehorgel ein
kleines Ständchen.
Das Bistro mit dem klangvollen Namen "Em Örjelche" ist zwar
klein, dafür urig und gemütlich. An der hellen Theke lässt sich ebenso
ein nettes Pläuschchen führen, wie an einem der Bistrotische aus dunklem
Holz. "Bei schönem Wetter können wir den Gästen auch draußen
unter den Platanen einen Platz anbieten", freut sich Klaus Wiese auf
die bevorstehenden Frühlings- und Sommermonate. Eine Speisekarte gibt es
noch nicht. Klar ist aber, dass die eigens angeschaffte Espressomaschine
Kaffee in allen Variationen bietet. "Außerdem soll es selbst
gebackenen Kuchen geben sowie vor oder nach Konzerten ein paar Käsehäppchen
und Wein", so Wiese.
Pfarrer Michael Debrand-Passard bedankte sich am Sonntag noch einmal ausdrücklich
bei den Vätern des Bistros: "In dieser zweijährigen Bauphase haben
Rudolf Wehrmann und Klaus Wiese nie locker gelassen, auch mal in die
Hacken getreten, wenn es sein musste. Sie haben das Örjelche überhaupt
erst ermöglicht." Die Zwei gaben das Lob aber gleich weiter:
"Dass wir ans Ziel gekommen sind, haben wir vor allem Menschen zu
verdanken, die tatkräftig und vor allem unentgeltlich zugepackt
haben."
Spätestens Ostersonntag soll es eine offizielle Einweihungsfeier geben
und das "Örjelche" von da an regelmäßig seine Türen öffnen.
"Dafür brauchen wir aber noch freiwillige Frauen und Männer, die
die Seele des Örjelchens werden wollen und hier die Gäste
bewirten", so Rudolf Wehrmann. Wer Interesse hat kann sich im
Gemeindebüro unter Telefon 02 11/5 58 23-0 oder bei Michael
Debrand-Passard unter 02 11/55 25 30 melden. (rml)
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| 12.03.2007, 09:57 |

Schwerpunkte der Renovierung ab Juni 2003 waren:
- Erneuerung der Elektroleitungen
- Säubern der Wandflächen / Schließen der Risse / Reparatur der Fenster
- Überarbeitung der Beleuchtung
- Neu: Sanierung der Stahlträger im Treppenbereich der
Auferstehungskirche, hier sehen Sie Bilder.
Bilder vom Dachboden über dem Tonnengewölbe der Kirche sind hier zu finden: Dachboden,
hier die Bilder vom Orgelbau in der Kirche: Orgelbau
und auch im Bilderteil 2.
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Sommer 2003 |
Gottesdienste 2003 im Platanensaal  |
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Auch 1945
wurde im Gemeindesaal Gottesdienst  |
gefeiert! (Bild: Stadtarchiv)
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