
Innehalten zum Gebet: Die Läuteordnung der Gemeinde
Die Glocken von Auferstehungskirche und Philippus-Kirche rufen die Gemeindeglieder zu Gottesdienst und Gebet. Sonn- und feiertags erklingt das volle Geläut, vor einer Bestattung die Totenglocke. Zusätzlich ist an der Auferstehungskirche zwischen 8 Uhr morgens und 20 Uhr abends der Stundenschlag zu hören.
Der Gemeinde soll nun auch der alte Brauch des Tageszeitengebetes wieder ermöglicht werden. In einer hektischen, immer gleichförmiger werdenden Zeit ist es wichtig, den Tag zu strukturieren, Momente der Besinnung einzuschieben, das Leben vor Gott zu bedenken.
An beiden Kirchen läutet deshalb ab Ostern eine Glocke jeweils eine Minute zum Morgengebet (8 Uhr), Mittagsgebet (12 Uhr) und Abendgebet (19 Uhr). Dank, Klage und Bitte können so vor Gott getragen werden.
Der genaue Wortlaut der Läuteordnung liegt im Gemeindebüro aus.
Michael Rischer, 2008

Neue Motive
Es gibt zwei Postkartenmotive, die Auferstehungskirche und die EUROPA-ORGEL "Felix Mendelssohn". Die Karten sind vormittags im Gemeindebüro und bei Veranstaltungen erhältlich. Der Erlös aus dem Kartenverkauf kommt der Evangelischen Kulturstiftung Oberkassel zu Gute.
90 Jahre Auferstehungskirche - Mai 2004
Neben dem Orgelbau, das war allen klar, stand auch die Renovierung des
Kirchenraumes an. Neben den schmuddelig gewordenen Wandflächen mussten die Elektroinstallation, die Beleuchtung und die Fensterflächen überarbeitet und erneuert werden.
Dies alles erledigte man nun sinnvollerweise, bevor eine neue Orgel eingebaut wird.
Gottesdienste, Konzerte und unterschiedlichste Gemeindeveranstaltungen können nun gemäß der Ideen der Gründerväter wieder in renovierten Räumen angeboten werden. Der Komplex von Gemeindehaus, Jugendräumen und Kirche ist - bis auf den Vorplatz und den Festsaal - 90 Jahre nach der Einweihung wieder in einem Zustand, der die damaligen Erbauer erfreuen würde.
In einer eigenen Festschrift zum 100 jährigen wird dem Kirchbau sicherlich in gebührendem Rahmen gedacht. Mögen dann das ganze Ensemble und die darin vorkommenden Menschen immer noch so rüstig und gut gerüstet sein.
Michael Debrand-Passard
Das grüne Dach der Auferstehungskirche ...
... groß und leuchtend, wenn die Sonne darauf fällt ...
... stark und beschützend bei Sturm und Unwetter.
1914 erbaut in einer Mischform aus Jugendstil und Neobarock, schön und funktional zugleich, gehört die Kirche heute zu den markanten, denkmalgeschützten Gebäuden unseres Stadtteils und Düsseldorfs.
Von Anfang an ist die Auferstehungskirche ein Mittelpunkt des Oberkasseler Lebens und Treffpunkt einer lebendigen Gemeinde.
Hier feiern und musizieren wir ...
Feste, Gottesdienste, auch die für kleine Leut’, Schul- und Kindergottesdienste, Kinderbibelwochen, Taufen und Abendmahl, Osternacht und Christmette. Die Kirche ist ein anerkannter Aufführungsort und bietet Raum zur Begegnung bei musikalischen Ereignissen. Der Festsaal unter der Kirche: Rock- oder Kammerkonzerte, Kinderkarneval oder Adventsfeiern, Chorproben.
Wir schöpfen daraus Kraft für unseren Alltag.
Hier erleben wir einander ...
- Kinder im Mini-Club und Senioren beim Kaffee
- bei Ausstellungen, Seminaren und „Offenen Abenden“
- bei Musik und Spiritualität in Gottesdiensten
- bei Konzerten und Oratorien der „Kantorei Oberkassel“
- Freunde beim weihnachtlichen Turmblasen
- in der Gemeinschaft aller Christen im Stadtteil
- an Stationen menschlichen Lebens: bei Freud und Leid
Hier bau(t)en wir miteinander ...
- einen neuen Sandkasten für den Mini-Club
- an der Sanierung des Gemeindehauses und der Dächer
- an einer neuen Orgel
- Renovierung der Auferstehungskirche (Bilder)

CD-Aufnahme an der EUROPA-ORGEL "Felix Mendelssohn" (Firma W. Sauer Orgelbau, 2004, 65/III)
Die CD ist fertig und kann im Gemeindebüro oder vor Konzerten für 10 Euro erstanden werden.
Rudolf Wehrmann, Joachimstraße 35, D 40 545 Düsseldorf, hat sich bereit erklärt, die CD zuzüglich
Versandkosten zu versenden - T:
0211 - 571650. Email: wehrmann-obv(at)t-online.de.
Unser Kantor Thorsten Göbel spielt die "Sonate Nr. 3, a Moll" von August Gottfried Ritter (1811 - 1885) und die "Bilder einer Ausstellung" von Modest Mussorgsky (1839 - 1881).

Das grüne Dach der Philippus-Kirche
(Gemeindegeschichte)
Genießen Sie die Stille in der Hektik des Alltags. Die ganze Kirche ist ein Gottesdienstraum zur ungestörten Andacht.
Bedenken Sie Ihr Leben vor Gott. Danken Sie Gott. Halten Sie Fürbitte vor Ihm: für andere, für
sich. Sinn unseres Daseins ist es, zum Lobe Gottes und zum Besten der Menschen zu leben.
Wenn Sie beim Gebet eine Kerze am Weltenleuchter entzünden wollen, ist das ein Zeichen für das Licht Gottes, der unsere Herzen erleuchten möchte. Und ein Zeichen dafür, dass wir Licht der Welt sein mögen, sie mit Gottes Liebe zu erfüllen.
Deshalb heißt das Motto der Philippus- Kirche auch: „Beten und leben für eine bessere
Welt.“ Wenn Sie möchten, können Sie an der Gebetssäule Dank und Bitte schriftlich festhalten. Beides wird dann am Sonntag im Gottesdienst in das Gebet der Gemeinde aufgenommen. Jesus Christus spricht: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Johannes 8,12).
„Herr, ich kann nicht lange in dieser Kirche weilen. Mit dem Brennenlassen dieses Lichtes soll ein Stück von mir selbst
hier bleiben, das ich Dir schenken möchte. Hilf mir, mein Gebet am Tag und in der Arbeit dieses Tages
fortzusetzen.“ (aus Tirol)